DIY – nicht jeder muss ein Designer sein

D I Y, also Do-it-youself, ist mittlerweile in allen Bereichen des täglichen Lebens angekommmen. Was früher mal der ökologisch-orientierten Mütterszene vorbehalten war, hält nun Einzug in Küche, Kleiderschrank und Wohnbereich. Selber häkeln, basteln, malen, schneidern gehört heutzutage quasi für alle Gesellschaftsschichten zum guten Ton.

Man sieht förmlich die enttäuschten Gesichter, wenn man bei den neuen bunten Sofakissen im Patchworkstil auf die Frage „Oh, die sind aber schön, hast Du die selber gemacht??“ mit einem zerknirschten „Nö, gekauft“ antworten muss. Asche auf mein Haupt (gleich neben die -auch gekaufte – Boshi-Mütze)! Im letzten Winter habe ich dann gehäkelt, was das Zeug hält, um die gesamte Verwandschaft (naja, fast) mit bunten Wollmützen auszustatten und mein Image etwas aufzupolieren. Da der ein oder andere mein Werk sogar in der Öffentlichkeit aufgesetzt hat, war der DIY-Höhenflug nicht mehr weit.

Getragen vom Gefühl, eine bisher verkannte Designerin zu sein, schlendere ich durch die Geschäfte und denke: Na, das kann man ja doch auch alles selber machen, und so viel günstiger. Zuhause türmen sich dann bergeweise Heißklebepistolen, Leinwände, Häkelnadeln, Wolle und Acrylfarben in Originalverpackung – und zu horrenden Preisen.

Obwohl ich fast täglich alle einschlägigen Selbermach-Blogs intensiv verfolge, wird der Berg an Bastel- und Nähzubehör irgendwie nicht kleiner. Wahrscheinlich befinde ich mich auf dem gleichen Holzweg, der auch häufig und sehr breit in Museen für moderne Kunst ausliegt. Man kann und muss nicht alles selber machen, es gibt Dinge, die können andere einfach besser, und das ist auch gut so. Ich berufe mich da lieber auf meine Kernkompetenzen – und gehe shoppen.

Und wenn mich mal wieder das Gefühl beschleicht, alles ist einfach selber zu machen besuche ich schnell meinen Lieblingsladen für Design in Berlin. Danach geht`s dann wieder besser.

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Warum Waschmaschinen glücklich machen :)

Hätte mich vor zwei Jahren jemand gefragt, ob mich die Existenz einer Waschmaschine glücklich machen kann – ich hätte laut gelacht und diesen Gedanken verspottet! Heute sieht das alles ein wenig anders aus.

Wie wichtig so ein Gerät zum Leben ist, habe ich erst begriffen, als das Lämpchen „betriebsbereit“ auf meiner alten Waschmaschine einfach nicht mehr leuchten wollte. Sie hatte tatsächlich den Geist aufgegeben..

Ein schlauer Fuchs musst du sein! – Das dachte ich mir und wusch meine Pullis und allerlei Höschen zunächst mit der Hand. Ich schlug mich wacker, bis.. ich einmal beim Handwaschen aufgrund meines vollen Körpereinsatzes beinahe Kopfüber in die Badewanne mit nasser Dreckwäsche gefallen wäre!!

Das war der Höhepunkt, und mir war klar: eine Waschmaschine ist definitiv ein Gut, das mit der Notwendigkeit seiner Existenz zum Kauf überzeugt!

Donnerstag wurde das neue, überaus funktionstüchtige Waschmaschinengerät geliefert. Ich habe es liebevoll Robby genannt und musste beinahe den  Techniker umarmen, der mir das weiß eingepackte Mysterium aus Knöpfen und Waschtrommel ins Bad stellte. (aufgrund meiner Dankbarkeit erschienen mir sein Bierbauch und das dreckige T-Shirt engelsgleich .. 😉 ).So happy war ich schon lange nicht mehr J Ich war sofort motiviert, all meine Wäsche zu sortieren und für das Waschen mit Robby vorzubereiten.

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Und die Moral von der Geschicht: glücklich wird ein Mensch ohne Waschmaschinchen auf Dauer nicht!

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Lauf dich fit!

Seit nun etwas mehr als drei Wochen habe ich ein neues Projekt am Laufen: Lauf dich fit! Eine meiner Freundinnen hat gewettet, ich würde es nicht schaffen, einen Monat lang jeweils werktags morgens joggen zu gehen. Genau das stachelte mich an und treibt mich vor der Arbeit aus dem Bett und in die Laufschuhe.

Nach den ersten paar Tagen, die von Übermut geprägt waren, kam die Ernüchterung. Zu unchristlichen Zeiten durch die Gegend zu rennen kann vom warmen Bett aus eine äußerst unattraktive Möglichkeit zum Zeitvertreib darstellen, besonders wenn es regnet. Aber genau dann schalte ich die Stimme im Kopf aus. Und ich verrate euch, steckt man einmal in den Laufschuhen, gibt es keine andere Wahl, und schon ist man vor der Haustür.

Die „Qual“ hat auch Vorteile! Abgesehen davon, dass man sich generell nach dem Sport besser und ausgeglichener fühlt, entdeckt man seine Umgebung auf ganz andere Weise. Ich bin schon öfters Kleingetier begegnet! Das Laufen muss nur spannend gestaltet werden – dann geht es wie von selbst. Frau kämpft nämlich sowieso meist gegen den Kopf – und nicht gegen die Erschöpfung des Körpers. Mein Highlight nach drei Wochen Laufen: einen Bieber in natura gesehen zu haben und 8km beim Spendenlauf von Amnesty International geschafft zu haben!  

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Gestylt in den Camping-Sommer!

Mädels, der Sommer steht vor der Tür! Schon jetzt macht es Spaß, Vorbereitungen für die wahrscheinlich schönste Zeit im Jahr, nämlich den Sommerurlaub, zu treffen. Vielleicht habt ihr aber bei diesem Thema genau das selbe Problemchen wie ich: im Geldbeutel ist gähnende Leere und auch das Konto sieht nicht viel rosiger aus. Dann ist es an der Zeit etwas neues auszuprobieren: Campen ist angesagt!

Wieso nicht einfach den Sommer in der „Wildnis“ verbringen, die Ruhe der Natur genießen – ganz ohne lästige Animationsbeschallung oder Kindergeschrei. Camping ist genau der richtige Urlaub für Abenteurer 😉 Und damit ihr auch auf diesem Gebiet euren Stil beweisen könnt, habe ich hier eine kleine Idee (zum Nachmachen).

Mit Textilstift und ein bisschen Kreativität kann jeder Stuhl zum „Must-Have“ dieser Saison werden. Ich habe mich einmal daran versucht, einen solchen Campingstuhl optisch ein bisschen aufzuwerten,einfach Stift in die Hand und los.

Mir persönlich gefällt das entstandene Muster ganz gut, und ich freue mich schon jetzt ganz besonders darauf, die Sonne dieses Jahr in meinem selbst gestalteten Stuhl zu verbringen. Habt ihr auch Lust bekommen?

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Tolles Tuch im Indien-Look!

Eine meiner besten Freundinnen ist eine kleine Weltenbummlerin. Neulich war sie für mehrere Wochen in Indien. Und so eine Reise geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei – die ausländischen Einflüsse machen sich nicht nur im Verhalten, sondern auch im Kleidungsstil bemerkbar! Sie hat sich neue Kleidungsstücke zugelegt, aber auch mir etwas mitgebracht, das ich euch gerne zeigen möchte. Es ist ein wunderschönes blaues Halstuch!

Besonders gut gefallen mir die Farbe und die Ornamente auf dem Tuch. Der leichte Stoff ist in einem hellen Blau gefärbt, mit roter Farbe wurde eine Musterung aufgedruckt. Genauso stelle ich mir indischen Stoff vor. Er fühlt sich sehr weich auf der Haut an. Ich finde, genau solche Accessoires machen ein Outfit besonders und unterstreichen den eigenen Charakter.

 

Ich mag ihn sehr und bin der Weltenbummlerin dankbar, dass sie mir dieses Tuch mitgebracht hat! Jetzt kann ich immer an sie denken, wenn ich es trage.

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